USA 2010 – Tag 3: Motel Country Inn, Warner Brother Studios, Two and a Half Men, bisschen Hollywood

ich liege hier jetzt im Motel Country Inn in Twentienine Palms. Draußen klimpert es von den Fahnenmasten, ich kann die Fahrzeuge auf der Straße hören und könnte schwören, dass der Nachbar eben einen Fahren hat lassen. In meinem Bett liegt außerdem eine Leiche die auch schon ein wenig müffelt. Naja wenigstens ist das Bad gut, ich denke ich werde die Schnarchnase morgen in die Dusche schmeißen.

Nein, das Motel ist eigentlich sehr schön. Es gibt freies WLAN, Pay TV, zwei Lampen und ein Bett. Eine Art Küche gibt es auch – bestehend aus Waschbecken und Mikrowelle. Das Feeling hier ist einfach super – ich fühle mich wie in einem dieser vielen Horrofilme… nur ohne Blut und dem ganzen Kram, aber dennoch hat es den Charme.

Vieles haben wir gesehen in den letzten Tagen… so viele Eindrücke, die erst mal verarbeitet werden müssen. In den Warner Brothers Studios haben wir einen tollen Einblick hinter die Kulissen der Filmemacher gemacht. Man hatte uns rumgeführt an die verschiedenen Kulissen bekannter Filme wie Jurassic Park, Spiderman, Batman und Co. Wir haben gelernt, dass die Hälfte aller Filme viele Teile der Dreharbeiten an ein und dem selben Ort machen. Das selbe Set wird immer wieder leicht umgebaut, damit man nichts merkt. Es ist schon ziemlich irre gewesen.

Den größten Eindruck hatte jedoch folgendes gemacht: Wir durften in das Studio, in welchem Two and a Half Men gedreht wird. Wir konnten uns auf die Tribüne setzen, in welcher das Publikum sitzt um die Lacher für die Serie aufzunehmen. Leider durfte man in dem Studio keine Fotos machen, aber es war schon irgendwie cool direkt vor einem das Wohnzimmer von Charlie Harper zu sehen.

Gestern haben wir uns dann noch den Hollywood Boulevard angeschaut, sind den Mullholand Drive entlang gefahren und haben uns die Universal Studios City angeschaut. Ich sagte ja – viele Eindrücke. 

Das wolkige Wetter hatte sich als purer Smog herausgestellt. Die Sonne scheint bruzelig auf einen hinunter, man sieht jedoch nur nichts von ihr. Die guten Bruzzelstrahlen juckt das jedoch nicht, also haben wir beide eine etwas rote Nase.

Was jedoch durch den Smog etwas schlecht ist, ist die Tatsache, dass man das Hollywood Sign fast nicht sehen konnte. Mit unseren Augen konnten wir das Ding schon ganz gut erkennen, aber Fotografieren war da nicht mehr drin.

Wir werden wohl am letzten Tag vor dem Abflug noch einen Blick auf Beverly Hills werfen – und vielleicht können wir dann ja noch das Hollywood Sign besser sehen.

Soviel zum gestrigen Tag – bin jetzt müde wie Sau und will auch nicht zuviel dazu schreiben. Hauptsache alle wissen, dass wir noch leben.

Nutzloses Wissen am Rande:

Amerikaner (naja zumindest in L.A.) kennen keine Parkscheibe. Der Parking Officer malt soweit ich gelesen habe mit der Kreide einen Strich an Straße und Reifen. Wenn er dann nach der bestimmten Zeit, die man Parken darf, wiederkommt und der Streifen immer noch übereinstimmt gibt es ein Ticket.

Wenn die Parkuhren jedoch ausfallen kann man einfach so dort parken – anscheinend solange man will. Ist eine praktische Regelung, da die Parkuhren in L.A. vermutlich nur 5 Coins beinhalten können – fast jede der Uhren war ausgefallen. Ein bisschen Parken in Gebührenpflichtigen Parkhäusern beginnt sonst bei 7$ aufwärts.

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