Island 2018 – Tag 10: Abschied von unserem schönen Dörfchen, eine Fahrt mit vielen tollen Ausblicken und leckeres Hummerbaguette

ACHTUNG: Da wir heute tolles Internet haben, wurden auch ein paar Videos in alten Beiträgen hochgeladen. Wen es interessiert, der kann diese hier und hier und auch hier (runterscollen nach den Bildern) anschauen.

Wir frühstücken noch schön im Hostel – quasi gemeinsam mit dem kleinen Gretchen – ein kleines Mädchen, welches mit seiner Mutter Island bereist. Wir lernen viel zu viel über das Leben der Beiden kennen – Kinder erzählen halt einem doch irgendwie alles. Gretchen ist eine Energiekugel, die uns schon am Vorabend belustigt hatte. Heute klaut sie zum Abschied noch eine Banane von uns (ok, wir geben diese her) um sich von Mutti einen schönen Obstsalat zum Frühstück machen zu lassen.

Etwas fahren wir noch im Dörfchen rum. Der Regen ist nicht mehr so stark wie gestern, aber kalt ist es leider immer noch. Ein bisschen blicken wir verträumt auf den Fjord und wünschten, wir hätten hier doch noch einen Tag mehr um (bei schönem Wetter) ein wenig die Gegend zu erkunden. Jedoch ist es so wie immer auf vorgeplanten Rundreisen: Die Hotels sind gebucht, Flexibilität ist nur ein Gerücht, also umkreisen wir ein wenig das Dörfchen und machen uns auf die Fahrt.

Man kann sonst nicht allzuviel erzählen. Die Fahrt ist heute das Reiseziel. Wir sehen viele tolle Bereiche der Ostfjorde, erfreuen uns an jedem Sonnenstrahl und genießen die Aussicht auf die Berge.

Ein kleiner Pit-Stop in einem Cafe mitten in der Pampa erhellt den Tag auch noch und gibt Antrieb für die restliche Fahrt.

Ein breiter, schwarzer Sandstrand mit jeder Menge Fotografen (ernsthaft, die Fotografen strömten mit ihren Stativen aus allen Richtungen an. Entweder es tauchen am heutigen Tag irgendwelche seltenen Schildkröten am Strand auf, oder es gibt hier irgendwo einen Fotografen-Reisebus) sticht in der heutigen Route stark heraus.

Am Abend kommen wir in Höfn an. Ein Ort, welcher von der Gastgeberin als „einfach nur zur Durchreise“ angegeben wird. Wir sind trotzem erstaunt über die tollen Ausblicke hier und gönnen uns ein wunderbares Abendessen in einem Imbiss. Es gibt hier Hummerbaguette, welches wie ein Geschenk vom Himmel schmeckt.

Wenn das Ding nicht 20 EUR kosten würde, hätten wir uns gleich noch eine Runde gegönnt.

Kurz vor dem Heimlaufen lernen wir noch eine Gruppe von Polen kennen, die hier auch die Ringstraße abfahren werden. Während wir so langsam am Ende unserer Reise ankommen, starten diese erst. Man tauscht Infos und Tipps aus, beschwert sich über Islands Preise und geht dann auch wieder seiner Wege. Erstaunt hat uns aber das gute Englisch der Polen – daran haperts normalerweise ein wenig.

Der Abend wird mit zwei isländischen Bieren (Sarah gönnt sich wie immer Sommersby Cider) und dem Laptop finalisiert. Die letzten drei Tage müssen hochgeladen werden, also bin ich jetzt um halb 1 in der Nacht noch an dem Ding und schreibe diese Sätze.

Gute Nacht.

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