Schottland 2015 Tag 4

Die Nacht im Station House war super und irgendwie ist es schon schade, dass wir nur eine Nacht hier verbringen. Wir laufen runter zum Frühstücksraum, wo ein paar Hanseln bereits vor sich hin futtern (die Touris hier sind irgendwie nicht sehr gesprächig) und gönnen uns das Continentalfrühstück. Zugegeben, einen Preis werden die mit dem Frühstück hier nicht gewinnen, aber wenigstens ist alles da, was man so braucht. Käse Wurst Salami, Marmelade, Toast, Crossaint, Joghurt, Milch, Conrnflakes. Alles schon ganz gut zu haben, aber ein richtiger Boah Effekt stellt sich nicht wirklich ein.

Das junge Mädel am Servieren ist ganz freundlich und erläutert uns, wo wie wir zum nächsten Punkt abfahren. Wir futtern brav auf und checken dann aus. 60 GBP kostet uns die Nacht, selbst hier im fast schon privat anmutenden Bed&Breakfast bezahlbar mit Mastercard.

Unser erster Stop heute führt zu den „Birks of Aberfeldy“. Es gibt wohl einen berühmten Poeten, welcher über die Birken von Aberfeldy schreibt, was unter anderem dazu führt, dass wir einen großen Statepark nur für die Birken haben. Der Park führt in einem 2km langen Trail an einem Fluß entlang zu diversen Wasserfällen, welche umgeben von den großen Birken sind. Wir können uns entscheiden, ob wir im oder gegen den Uhrzeigersinn laufen möchten und wir wählen genau die Richtung, die sonst keiner wählt. Beim Wandern schauen wir immer wieder rüber auf die andere Seite des Flusses und stellen uns die Frage, ob wir nicht die schlechtere Richtung gewählt haben. Unser Weg führt via alten Steintreppen nach oben, während die andere Seite schon fast 10-20 Meter über uns liegt. Der Aufstieg ist beschwerlich und die Leute, die uns entgegenkommen wirken eher relaxed als angestrengt. Nach einer knappen dreiviertel Stunde genießen wir komplett schweißgebaded am Scheitelpunkt des Trails die Aussicht vom obersten Punkte am Wasserfall. Ich scheine nur an den Armen zu schwitzen, denn mein Longsleeve hat komplett nasse Armteile. Wenigstens ist der Rücken nicht zu nass, weshalb ich den Rest des Weges ohne Jacke zurücklege und bete, dass ich nicht gleich krank werde. Der Weg nach unten flutsch ganz gut, was auch wichtig ist, da unser nächster fixer Termin auf uns wartet. Wir sind nach knapp einer Stunde fertig und düsen los zum Cairngorms National Park – in welchem wir uns einen Batzen Rentiere um 14:30 anschauen wollen – das werden wir auf keinen Fall verpassen.

Die Fahrt zum Cairngorms NP dauert rund 1,5h und auf dem Weg wollen wir noch einen kleinen Pitstop beim ominösen Queens View einlegen. Wir müssen ohnehin schon viele Punkte auf dem Weg rausstreichen, da die Zeit für die Menge an Sachen die man tun kann einfach nicht reicht. Wir wählen deshalb auf der Route nur noch zwei Punkte aus, die ohne großen Eintritten einfach gemacht werden können. Wir sind sowas ja aus den USA gewöhnt – kurz mit dem Wagen vorfahren, aussteigen, zwei drei Fotos und weiter gehts.

Der Abstecher zur Queens View erweist sich als umständlicher als erwartet. Laut Navi führen zwar normale Straßen, die man auch mit 60mph befahren könnte dahin, aber in der Praxis handelt es sich um einspurige Straßen, die mit höchstens 40 befahren werden können. Weiterhin ist jede Begegnung von Gegenverkehr eine Odysee für sich. Man muss beten, dass irgendwo eine Parkbucht auftaucht um den anderen vorbeizulassen, oder man spielt Schisshase und heizt einfach mitten durch. Die Schotten sind da sehr schmerzlos und bremsen nicht einmal, während ich Schisshase oftmals komplett anhalte um Platz zu machen.

Wir schaffen es nach 15km üblen Schlangenlinien auf den Parkplatz zu Queens View und möchten kurz raushüpfen für ein paar Fotos. Die Verwaltung dort möchte aber, dass man auch beim kurzen Pipistop gleich ein Tagesticket für 2 Pfund zieht, was uns gleich mal wieder ankotzt. Wir laufen kurz zum Queens View, machen unsere paar Pflichtfotos – und ja, der Ausblick war sehr nett, aber war er auch 3 Euro nett? Wir besinnen uns auf „im Urlaub nicht zuviel geizen“ und hinterlassen dem Cafe dort noch unseren Urin. Zumindest Sarah, während ich am Auto schon die glücklichen raussuche, die unser Ticket geschenkt bekommen. Hier haben die Helden nämlich keine Kennzeichenmaschine drangehängt, also nehme ich gleich unser Ticket und schenke es dem deutschen Paar, das von Deutschland hier mit dem eigenen Auto hergefahren ist. Wieder eine gute Tat vollbracht – Karma merk dir das.

Wir lassen unseren weiteren geplanten Zwischenstop aus, da die Zeit doch schon etwas drängt. Die guten Baracken müssen auf das nächste Mal warten.

Die restliche Fahrt läuft fast unspektakulär ab, wäre da nicht das Navi und dessen Tankstellen. Wir müssen das erste mal hier tanken, da der Sprit doch auch mal zu neige geht. Also ab ins Navi – POI auf der Route suchen -> Tankstelle. Die einzige Tankstelle die das Navi kennt ist 9km entfernt, liegt aber anscheinend auf der Route. Wir wählen diese als Zwischenstop aus und fahren kurz vor dem Zielort über Stock und Stein durch die verlassensten Käffer auf den engsten Straßen. Als das Navi „Sie haben das Ziel erreicht“ trällert, wissen wir beide das hier irgendwas nicht stimmt. Man sieht es ja auf den Fotos – die Tankstelle gibt es wohl schon seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr – typisch Navi POIs.

Wir entscheiden, dass wir bei der nächsten Tanke auf der normalen Route rausfahren und dem Navi kein Vertrauen mehr schenken werden.

Der Cairngorms National Park ist der größte National Park Großbritanniens. Anders als sonst üblich erwarten uns an der Einfahrt keine Schranken mit irgendwelchen Hütten, die Geld für die Einfahrt verlangen – hier kann man einfach so reinfahren und die Natur genießen. Im Nationalpark könnte man wohl einige Tage verbringen, da allein die vielen Wanderwege bis hin in irgendwelche kleinen Berge mehrere Tage in Anspruch nehmen können.

Wir fahren jedoch zielgerichtet zu den Cairngorms Raindeers. Aus irgendeinem Grund kann man hier in diesem National Park nämlich mit Rentieren kuscheln. Wir halten am Parkplatz um die Tickets zu besorgen, welche dank Studentenrabatt „nur“ zusammen 20 GBP kosten. Noch sind wir uns nicht so ganz sicher, was uns erwartet, aber die Frau am Ticketschalter erwähnt schon etwas von Fütterungszeit.

Wir erhalten die Tickets und müssen uns kleine Aufkleber an die Brust pappen. Wir sollen in einer halben Stunde im eigenen Auto warten, wo uns alle dann ein kleiner Van zu einer Autokolonne auffordern wird. Gemeinsam fahren wir dann an den Fuß des Rentier Hügels, welchen wir in einer kleinen Wanderung erklimmen werden.

Die Wartezeit können wir in einer kleinen Rentier Ausstellung verbringen, in welcher man bereits ein paar schöne Tiere betrachten und ggf. streicheln kann. Das flauschige Geweih begeistert, aber die Ausstellung selber ist ein wenig auf Kinder und auch auf Weihnachten getrimmt, was mich in der Sommerzeit irgendwie anekelt.

Appropos Sommerzeit. Die Sonne, die im vorherigen Stop noch hinter einer dichten Wolkendecke versteckt war, taucht hier plötzlich in kompletter Pracht auf. Wir holen am Auto die Cappys raus und cremen uns sogar ein bisschen mit Sonnencreme im Gesicht ein. Jacken sind hier komplett unnötig und eigentlich genügen auch T-Shirts. Die lächelnde Sonne führt immer gleich zu einer viel aufgehellteren Stimmung, was die Tour umso schöner macht.

Noch kurz vor dem Tourstart hüpfen wir in das Visitor Center hinein, was uns sofort an die USA erinnert. Wie in den National Parks dort kann man an dem Visitor Center in einer schönen kleinen Ausstellung massig Infos zu dem National Park erfahren. Man bekommt bei den Infos über die Wanderwege richtig Lust hier ein paar Tage zu verbringen. Wir schreiben das hier mal auf, damit wir beim nächsten Schottland Urlaub daran denken, etwas mehr Zeit für den NP einzuplanen.

Um 14:30 werden wir vom Van zur Mitfahrt aufgefordert, welcher uns dann zum Fuß des Hügels bringt. Wir sind ca. 15 Personen und ein junges Mädel mit einer Lesbe mittleren alters begrüßt uns in einem glücklicherweise einigermaßen verständlichen schottischen Akzent. Der Name der Mädels ist uns entfallen, aber nennen wir sie mal Joslyn (der Name kam Sarah als erstes. Ernsthaft?). Joslyn steht mit einem großen Sack und erzählt uns, dass die Rentiere hier von einem Schweden hergebracht worden sind. 160 Stück leben auf dem Hügel in einer relativ freien Umgebung. Die Rentierpopulation wird immer ungefähr auf dem Level gehalten, was aber nicht bedeutet, dass die Viecher abgeknallt werden. Die Mitarbeiter hängen sehr an den Tieren und benennen jedes einzelne – also wird die Population mit Kastration an diesem Limit gehalten. Im Sack befindet sich Futter für die Rentiere und Joslyn erklärt uns auch, dass wir die Tiere aus den Händen füttern dürfen. Man soll die Hände zusammen zu einem Cup formen und die Viecher daraus futtern lassen. Rentiere haben keine scharfen Zähne, also sollen wir keine Angst haben die Finger zu verlieren. Man soll nicht mit dem Essen wegrennen, weil das Pack uns nachrennen wird. Es kann sein, dass die Viecher aufdringlich was zum Fressen wollen, auch wenn wir nichts haben. Dann sollen wir dem Tier die Hände in einer ich-hab-nix-Geste zeigen.

Joslyn macht ihre Sache ganz gut. Es macht Spaß zuzuhören, sie hat sichtlich auch Spaß an der Sache und die Vorfreude die Hände von den schleimigen Zungen der Tiere zu beschlabbern tut ihr übriges.

Die Lesbe wird hinter uns bleiben um sicherzustellen, dass niemand verloren geht. Keiner mag die Lesbe.

Wir werden von Joslyn über die Straße in den Wald geführt und wie so oft denke ich mir, dass man hier wunderbar einen Mord begehen könnte. Ich weiß auch nicht, was das Problem von diesen Serienkillern ist. Du musst dem Opfer nur einen Urlaub schenken und schon hast du so viele Gelegenheiten für das Abstauben einer Lebensversicherung. Zunächst ist die Wanderung relativ unspektakulär aber kaum erreichen wir ein Flussbett, sind wir begeistert von den Farben und der Idylles des Bildes das sich uns ergibt. Da ist er, der Boah-Effekt den wir beim Frühstück vermisst haben. Wir laufen über eine wackelige Brücke und steigen hinauf zum Tor von Kleinschweden in Schottland. Über einen Holzweg mit drübergelegten Maschendrahtzaun (wohl um bei nassem Wetter rutschfester zu laufen) laufen wir zum Tor, welches gleich von einem Mini-Rentier besucht wird. Das Mini-Rentier ist 3 Monate alt und wurde von den Mitarbeitern von Hand aufgezogen, da das Muttertier verstorben ist. Dementsprechend anhänglich ist das Ding – also will es sich beim Öffnen des Tores wie Snowball gleich in die Freiheit zu Joslyn drücken. Wir schieben alle das kleine Ding wieder rein, während wir durch das Tor in das Reich der Rentiere eintreten. Zaun und Tor klingt so eingeschlossen, aber das Reich der Rentiere erstreckt sich über den Berg hinunter in einen eigenen großen Wald. Die Tiere haben hier Freiräume die syrischen Flüchtlinge vor Neid erblassen lassen würden.

Wir laufen wieder diese Holzwege entlang etwas zentraler zu den Rentieren und sehen bereits die ersten Tiere auf uns zukommen. Größer als Erwartet sind die Tiere kein bisschen scheu vor Menschen. Uns fällt aber auch auf warum der Maschendrahtzaun wohl auch auf dem Holzweg liegt. Die Viecher kacken wie die Weltmeister und bei der Massenproduktion rutscht man ohne Sicherheitsnetz wohl leicht auf der flutschigen Kacke aus.

Die Viecher laufen voller Freude zu Joslyn, auch wenn jeder weiß, dass die nur das Fressen wollen. Sie klackern mit den Hufen – ein Geräusch welches irgendwie sehr ungewöhnlich aber für uns jetzt typisch Rentierig ist – und kacken und pinkeln wie die Weltmeister.

Die restliche Zeit verbringen wir mit vielen Fotos zu den einzelnen Tieren. Jedes hat einen Namen und eine kleine dazugehörende Story, jedes seine Eigenheiten und jedes einen enormen Auswurf an Kacke. Wie immer bin ich froh darüber die neuen Schuhe zu haben, da wir uns mit unseren normalen vermutlich auf jeder Menge weicher Scheiße gelegt hätten.

Das Füttern der Tiere aus den Händen macht jede Menge Spaß und ein paar Tricks können die Tiere auch. Das flauschige Horn und die Gesichter sollte man nicht streicheln, auch wenn es so verlockend ist. Das Horn ist nämlich noch voller Blutadern durchzogen wenn es flauschig ist und erst nach und nach fällt die Haut drumrum ab und wird zu einem Knochenhorn. Wir sind fasziniert von den Tieren und auch ein paar Enten gesellen sich in der langsam hinabsinkenden Sonne hinzu. Bei der Bullenfütterung dürfen wir in einem anderen Bereich auch noch dabei sein, auch wenn wir diese nicht streicheln sollten.

Auf dem Weg zurück reinigen wir unsere Schuhe noch im Flußbett, wo wir hier sehen wie super Wasserdicht die Dinger sind. Das Wasser perlt regelrecht von den Schuhen ab und ermöglicht so eine richtig gründliche Säuberung von den Massen an Rentierkackböllchen. Die Sonne ist hier auf der einen Seite des Flusses schon weg, was dazu führt, dass die „Midgies“ genannten Minimücken uns bei der Säuberung angreifen. Wir flüchten über die Brücke von den Midgies, was sich ein wenig wie in einem Horrorfilm anfühlt – schnell weg vom Schatten in die lebensrettende Sonne.

Wir hatten vorher noch überlegt, möglicherweise einen Wanderweg noch zu laufen, aber der Ausflug ging doch über 2 Stunden, weshalb wir uns dann endlich auf den Weg zu unserem heutigen Ziel in Inverness machen.

Auf dem Weg nach Inverness erschrickt uns noch ein Schild, was darauf hinweist, dass die nächste Tankstelle erst in 55 Meilen kommt. Wir müssen also zum Wucherpreis von 1,20 GBP tanken und gönnen uns nur 15 Liter vom Wuchersprit. Die Tankstelle sieht aus wie eine Hobbytanke, aber die Steakpies dort sind lecker. Steakpie ist auch so eine britische Besonderheit. Sieht aus wie Kuchen, hat aber als Füllung naja – Steak halt. Sarah meint es ist wie Gulasch, schmeckt aber irgendwie gut.

Nach 1,5h sind wir in Inverness, was sich als richtige Großstadt mit Staus und Behinderungen erweist. Wir kommen dennoch gut durch und sind trotzdem irritiert davon, dass hier mitten im Nirgendwo so eine Großstadt existiert. Wir haben noch etwas Sonnenlicht, also entscheiden wir uns auf eine Reise hinter Inverness zu dem Dolphin Watching am Canonry Point.

Der Weg zu dem Punkt führt auch wieder durch Straßen mit nur Platz für ein Auto, jedoch ist um uns herum am Ziel ein Golfplatz. Ein Schild warnt vor Golfbällen (als ob wir denen ausweichen könnten) und wir heizen etwas schnell da durch um nicht noch einen Golfball in der Scheibe zu haben. Am Dolphin Point tauchen anscheinend immer wieder nahe Delfine auf, was dazu führt, dass an diesem Strandstück bereits Massen an Menschen mit riesigen Fotorohren stehen. Die älteren davon haben sich Campinghocker mitgebracht und sind mit Gummistiefel und Wasserhosen vorbereitet in das Wasser zu stürmen um ein schönes Foto von Delfinen zu machen. Die Leute dort stehen bereits seit über einer Stunde und anscheinend dauert es nochmals ein bis eineinhalb Stunden bis die Delfine kommen könnten.

Wir stehen ein wenig dort, aber naja wenn die Viecher kommen ist unser Zoom wohl eh nicht so stark, als das wir die Tiere wirklich sehen könnten. Ein paar bewegte Punkte vielleicht, aber wirklich von Nahen sieht man die Tiere wohl doch eher im Sealife. Wir belustigten uns dennoch ein wenig über die Menschenmassen, die panisch links und rechts die Rohre aufrichten wenn ein Vogel mal etwas lauter furzt.

Wir stehen eine gute dreiviertel Stunde dort und müssen leider dann auch los um noch rechtzeitig im Bed&Breakfast einzuchecken. Auf dem Weg zum Auto grunzen noch ein paar Seelöwen aus dem Wasser, die uns fast so begeistern wie Delfine – die anderen Leute hingegen lächeln die Seehunde nicht einmal müde an.

Wir suchten auf dem Rückweg noch in Munlochry nach dem sogenannten Clootie Well, irgendwelche alten Keltischen Stätten, aber da die Ausschilderung hier in Inverness so langsam gällisch wird, verstanden wir gar nicht nach was wir suchen mussten. Die Zeit drängte sowieso, also ab nach Inverness in unser Bed&Breakfast.

Im B&B schmissen wir nur unsere Koffer in das Zimmer um noch schnell was zu Futtern zu besorgen. Der Besitzer des B&B empfahl uns ein Pub mit Essen, was für uns zunächst ein wenig nach Kneipenfraß klang. Das Pub nennt sich „The Waterfront“ und ist am Fluß gelegen. Auf dem Weg dahin blicken wir kurz neidisch auf ein Restaurant, aber die Preise führen dazu, dass wir im Laufschritt zum Kneipenfraß düsen.

An der Kneipe angelangt erweist sich diese als nobles Tripadvisor Excellence Restaurant. Wir werden gleich in Empfang genommen, bekommen sogar gleich einen Sitzplatz und die beiden Kellner füttern uns mit leckeren, stilvoll angerichteten Lokalitäten. Der Waterfront Salmon und das Waterfront Lamm erweist sich als wohl 4 Sterne Essen. Zu den Gerichten gibt es auch zum ersten mal Blood Pudding, was leckerer schmeckt als es klingt. Man streicht diesen Blutpudding, welcher irgendwie nach Essig schmeckt, auf einen Wecken drauf. Nur die Konsistenz des flutschenden Blutes ist etwas gewöhnungsbedürftig.

Sarah und ich probieren hier auch zum ersten mal das berühmte Haggis, was aus Innereien in einem Schafsmagen besteht. Frittiert schmeckt aber alles super, also genießen wir auch unser erstes Haggis mit erstaunlich gutem Geschmack und ganz ohne würgen. Ein super Restaurant und auch das Bier war ausgezeichnet.

Wie immer fallen wir Tod in das Bett und ich muss auch mal endlich hier aufhören diesen Text zu schreiben, da schon der nächste Tag wartet.

Beschreibungen zu den Fotos folgen noch

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