Alle Beiträge von Thomas

Israel 2019 – Tag 4: Mit dem Mietwagen auf den Spuren von Römern

Heute holen wir den Mietwagen um die nächsten Tage im Norden von Israel zu verbringen. Mit dem Bus gings rüber zu Sixt und ein Wunder, es hat einfach geklappt. Hoffentlich bleibt das so entspannt auch bei der Abgabe. Das erste Fahren in Israel ist bisschen chaotisch, aber weniger dramatisch als erwartet. Schon nach nur 40 Minuten erreichen wir unser heutiges Ausflugsziel: Caesarea – ein Nationalpark, der die alte Hafenstadt versucht auszugraben und die Geschichte von den alten Römern erzählt, die hier einen der damals modernsten Häfen errichtet haben. Die nächsten drei Tage werden wir ab heute in Timrat übernachten, einem kleinen Dörfchen neben Nazareth.

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Israel 2019 – Tag 3: Chillen am Strand und genießen der Strandpromenade

Wir hatten uns versprochen, diesen Urlaub nicht zu stressig zu gestalten. Also gönnen wir uns schon am dritten Tag einen Strandtag. Wir nehmen den Bus zum Stadtstrand und sind begeistert über die relaxte, nicht zu sehr überfüllte Atmosphäre an Tel Avivs Strand. Am Abend besuchen wir den Ort nochmals um an der Promenade etwas spazieren zu gehen und natürlich lecker zu essen.

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Israel 2019 – Tag 1: Abflug und Ankunft in Tel Aviv

Der erste Tag ist abgesehen von einer ewigen Anfahrt ziemlich unspektakulär. Minimalste Beinfreiheit beim türkischen RyanAir, ein bisschen intensivere Kontrolle von den israelischen Sicherheitskräften und eine kurze Fahrt in einem israelischen Sammeltaxi sind die einzigen Punkte, die den Anfahrtstag zumindest ein bisschen interessant gestaltet haben

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Island 2018 – Tag 12: Sarah bekommt heute ihr heißes Bad in der Natur

An einem regnerischen letzten Tag in Island machen wir einen schnellen Ausflug zu einem 360 Grad Wasserfall (also einer hinter dem man latschen kann).

Das eigentliche Ziel ist heute aber eine 1-stündige Wanderung (in einer Richtung) zum Reykjadalur Valley. Hier wird uns am Ende ein heißer Fluss erwarten, in welchem wir auch baden gehen.

Die größte Herausforderung wird die Wanderung im Regen sein und dann auch das Umziehen für den Rückweg.

Am Abend essen wir dann noch leckere Sandwiches und verbringen wenige entspannte Stunden auf einer alten NATO Basis – im Hostel „The Base“.

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Island 2018 – Tag 11: Jökursarlon, der Skaftafell National Park, der Skogafoss Nationalpark und Schlafen am Fuße des Eyjafjallajökull

Wir legen heute sowohl einige Kilometer mit dem Auto, als auch zu Fuß hin.

Ich lasse Sarah etwas ausschlafen. Der isländische Wetterdienst sagt, dass wir heute erst ab 12 Uhr schönes Wetter haben werden – und morgen soll es in Kübeln Strömen. Wir müssen heute also möglichst viel machen um das schöne Wetter zu genießen.

Gegen halb 12 finden wir uns an der Lagune Jökursarlon ein. Hier treiben blaue, bis zu eintausend Jahre alte,  Gletscher in der Lagune rum, bevor sie sich den Weg ins Meer bahnen.

Als nächstes machen wir zwei Wanderungen in Islands beliebtesten Nationalpark: Skaftafell. Man kann hier mehrere Wochen verbringen, wir beschränken uns aber auf zwei Wanderungen:

Eine zum Gletscher selber – eher gemütlich, rund 1 Stunde pro Richtung. Wir sind etwas vom dreckigen Gletscher enttäuscht – aber viel mehr darüber, dass der reißende Gletscher-Wasserstrom uns die Geräusche des ächzenden Eises übertönt. Man kann aber an einigen Stellen sehen, wie das Eis arbeitet und selbstständig ein paar Steine die Hänge herunterrollen lässt.

Die zweite Wanderung geht zum Svartifoss Wasserfall, den wir zuerst mit einem kleineren verwechseln, dann aber am Richtigen doch erfreut sind über die Besonderheit des Wasserfalls. Um ihn herum sind nämlich Steine in hexagonaler Form herausgebrochen. Irgendwo erläutert das eine Steintafel, jedoch sind hier zuviele Menschen um diese überhaupt in Ruhe durchlesen zu können.

Die Wanderung geht rund 2,5 Stunden – inkl. einem kleinen Abstecher zu einem 360 Grad Viewpoint. Hier an der Spitze der Wanderung fühlt man sich wie ein richtiger Gipfelstürmer – allein an der Spitze, während die meisten am Wasserfall umdrehen.

Wir essen hier auch noch zu Abend eine viel zu teure Lobstersuppe und machen uns dann auf den Weg zum Übernachtungsort.

Kurz vor dem Ziel drehen wir jedoch noch ungeplant zum Skogafoss Wasserfall, da das Wetter ja noch mitspielt und wir den Wasserfall aus der Serie Vikings kennen – und deshalb auch noch richtig sehen wollen. Wir verbringen nicht viel Zeit hier, ein paar Fotos und dann kanns auch schon weiter gehen. In Island hat man halt nach knapp zwei Wochen doch schon etliche Wasserfälle gesehen.

Wir erreichen die Welcome Home Holiday Homes – kleine moderne Hütten mit Küche und Badezimmer – und einem schönen Ausblick nach vorne in den Horizont. Dieser Ort ist wundervoll idylisch, aber auch grundsätzlich interessant, da er am Fuße des Eyjafjallajökull liegt – bekannt vom Ausbruch des Vulkans im Jahr 2010, als der komplette EU Flugverkehr lahmgelegt war. Zum Vulkan selber können wir in dieser Reise nicht (ist eh eine mehrtägige Wanderung), aber so haben wir wenigstens einen Berührungspunkt mit ihm.

Den Abend lassen wir bei ein wenig Bier (Ich hab mir noch zwei Dosen von isländischem Gebräu geholt) und Somersby Apfel Cider ausklingen. Die Mitternachtssonne beleuchtet den Himmel wunderschön – es sieht ein wenig aus als ob man Polarlichter sehen würde – nur in rosa.

Ursprünglich hatten wir noch geplant zum Seljavallalaug Swimming Pool, der nur 5km entfernt liegt, zu gehen, aber an dieser späten Stunde (es ist inzwischen 23:15) wollten wir noch unsere tolle Unterkunft genießen – außerdem waren die Tripadvisor Bewertungen dieses Ortes dann doch zu negativ. Sarah wird ihr Naturbad noch bekommen – dafür sorge ich schon – aber nicht hier.

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Island 2018 – Tag 10: Abschied von unserem schönen Dörfchen, eine Fahrt mit vielen tollen Ausblicken und leckeres Hummerbaguette

ACHTUNG: Da wir heute tolles Internet haben, wurden auch ein paar Videos in alten Beiträgen hochgeladen. Wen es interessiert, der kann diese hier und hier und auch hier (runterscollen nach den Bildern) anschauen.

Wir frühstücken noch schön im Hostel – quasi gemeinsam mit dem kleinen Gretchen – ein kleines Mädchen, welches mit seiner Mutter Island bereist. Wir lernen viel zu viel über das Leben der Beiden kennen – Kinder erzählen halt einem doch irgendwie alles. Gretchen ist eine Energiekugel, die uns schon am Vorabend belustigt hatte. Heute klaut sie zum Abschied noch eine Banane von uns (ok, wir geben diese her) um sich von Mutti einen schönen Obstsalat zum Frühstück machen zu lassen.

Etwas fahren wir noch im Dörfchen rum. Der Regen ist nicht mehr so stark wie gestern, aber kalt ist es leider immer noch. Ein bisschen blicken wir verträumt auf den Fjord und wünschten, wir hätten hier doch noch einen Tag mehr um (bei schönem Wetter) ein wenig die Gegend zu erkunden. Jedoch ist es so wie immer auf vorgeplanten Rundreisen: Die Hotels sind gebucht, Flexibilität ist nur ein Gerücht, also umkreisen wir ein wenig das Dörfchen und machen uns auf die Fahrt.

Man kann sonst nicht allzuviel erzählen. Die Fahrt ist heute das Reiseziel. Wir sehen viele tolle Bereiche der Ostfjorde, erfreuen uns an jedem Sonnenstrahl und genießen die Aussicht auf die Berge.

Ein kleiner Pit-Stop in einem Cafe mitten in der Pampa erhellt den Tag auch noch und gibt Antrieb für die restliche Fahrt.

Ein breiter, schwarzer Sandstrand mit jeder Menge Fotografen (ernsthaft, die Fotografen strömten mit ihren Stativen aus allen Richtungen an. Entweder es tauchen am heutigen Tag irgendwelche seltenen Schildkröten am Strand auf, oder es gibt hier irgendwo einen Fotografen-Reisebus) sticht in der heutigen Route stark heraus.

Am Abend kommen wir in Höfn an. Ein Ort, welcher von der Gastgeberin als „einfach nur zur Durchreise“ angegeben wird. Wir sind trotzem erstaunt über die tollen Ausblicke hier und gönnen uns ein wunderbares Abendessen in einem Imbiss. Es gibt hier Hummerbaguette, welches wie ein Geschenk vom Himmel schmeckt.

Wenn das Ding nicht 20 EUR kosten würde, hätten wir uns gleich noch eine Runde gegönnt.

Kurz vor dem Heimlaufen lernen wir noch eine Gruppe von Polen kennen, die hier auch die Ringstraße abfahren werden. Während wir so langsam am Ende unserer Reise ankommen, starten diese erst. Man tauscht Infos und Tipps aus, beschwert sich über Islands Preise und geht dann auch wieder seiner Wege. Erstaunt hat uns aber das gute Englisch der Polen – daran haperts normalerweise ein wenig.

Der Abend wird mit zwei isländischen Bieren (Sarah gönnt sich wie immer Sommersby Cider) und dem Laptop finalisiert. Die letzten drei Tage müssen hochgeladen werden, also bin ich jetzt um halb 1 in der Nacht noch an dem Ding und schreibe diese Sätze.

Gute Nacht.

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Island 2018 – Tag 9: Die Welt der Trolle, die Game of Thrones Höhle und der Prometheus Wasserfall

Wir verlassen das Hotel Laxa wohlgenährt mit unserem inkludierten Frühstück. Die erste Tagesetappe führt nach Dimmuborgir, einer wichtigen Attraktion am See, die auch als Filmlocation bei Game of Thrones gedient hatte.

Wir sind erstaunt über die vielen Menschen, die hier in Reisebussen von ihren Kreuzfahrtschiffen (Aida und Co.) auftauchen. Die Gegend ist nett, aber verursacht bei uns keinen großen Boah-Effekt.

Es liegt aber vielleicht auch am Wetter. Wir haben heute eine sehr geringe Sichtweite und viel Regen. Der heutige Tag wird leider nicht so schön werden wie der Abend  zuvor.

Der Regen macht uns aber nichts bei der nächsten Tagesetappe aus: Die Grjótagjá Höhle, welche ebenfalls aus Game of Thrones bekannt ist. Hier verliert Jon Snow seine Unschuld an Ygritte. Die Höhle wärmt uns auch schön auf, nicht wegen der sexy Filmszene, aber wegen den guten 20-30 Grad, die hier drin vorherrschen. Wir haben auch noch Glück: die Reisebusse sind hier noch nicht angekommen, also können wir uns schön viel Zeit nehmen.

Eine Etappe müssen wir heute leider auslassen: Die einstündige Wanderung in Krafla an den Leirhnjúkur Lava Feldern (die auch wieder zischen sollen) müssen wir überspringen, da wir am Parkplatz wegen dem Regen nur 20 Meter weit sehen können.

Die wichtigste Tagesetappe, nämlich Europas kraftvollster Wasserfall „Dettifoss“, lassen wir uns aber nicht nehmen. Wir nehmen die östliche Straße, welche absolut ungeeignet für normale Fahrzeuge ist. Also hoppeln wir mit 40-60 km/h über waschbrettartige Straßen, welche die Stoßdämpfer des Toyotas ächzen lassen. Nach rund einer Stunde Umweg gelangen wir an den Wasserfall, der trotz dieses schlechten Wetters nicht weniger beeindruckend aussieht. Man spürt die Kraft regelrecht unter den Füßen.

Cool ist der außerdem, da er in der Start-Szene von Prometheus vorkommt.

Am Abend fahren wir dann noch zu unserer Unterkunft in Seyðisfjörður, dem Ort, an welchem die Fähren aus Europa anhalten. Er liegt in einem langem Fjord umgeben von Bergen. Ein toller Anblick und auch ein cooles Hostel in einem alten Krankenhaus erwarten uns

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Island 2018 – Tag 8: Ein zweiter Versuch beim Whale Watching, Ankunft am Myvatn See, stinkende Felder und ein Entspannungsbad

Wir verlassen unser Lava-„Apartement“ mit einem Frühstück für Arme – es wird nur etwas Kartoffelbrei aufgekocht, denn wir müssen schnell los. Ich habe heute morgen extra den Wecker gestellt um bei den Gentle Gians einen kostenfreien zweiten Versuch zum Whale Watching zu organisieren. Mein gejammer hat gefruchtet, wir wurden kostenfrei auf die 12 Uhr Tour im Fischkutter gelegt.

Beim Whale Watching #2 sind wir nur leicht erfolgreicher – in der Summe haben wir aber jetzt für das Geld zwei Ausfahrten in zwei verschiedenen Booten und auch doch ein paar Sichtungen bekommen – wir können uns damit zufrieden auf den weiteren Weg machen.

Unsere Tagesetappe führt zum Myvatn See. Hier verbringen wir die heutige Nacht in einem Hotel, welches mehr sein möchte, als es ist. Eine Küche wäre uns lieber als dieser möchtegern Luxus gewesen. (vor allem für den Preis von saftigen 190 EUR)

Wir machen bei wundervollem Wetter noch Ausflüge zu Pseudokratern, stinkenden Feldern und noch einem weiteren Krater (die haben hier echt viele Krater). Zum Schluss gehen wir noch ein paar Stunden in das schwefelhaltige Wasser der Myvatn Nature Baths.

Den Abend lassen wir bei Bier und Cider in der Hotelbar ausklingen.

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