USA 2010 – Tag 2: Warner Brothers und Dannys

Kaum setzen wir uns in das erst beste Restaurant und schon gibt es Free-WiFi.

Wir gehen gleich in die Warner Brothers Studios und hoffen, dass wir dort auch noch eine Führung bekommen.

Autofahren in den USA ist zuminest in L.A. nicht so entspannt wie alle sagen… Spurwechsel ist ein Kampf gegen den amerikanischen Egoismus. Wenn man nicht reindrückt, schafft man es nie rechtzeitig bis zur Ausfahrt. Das Navi führt uns manchmal etwas mysteriös herum. Beim Versuch die Studios zu erreichen hat es uns 12km in eine andere Richtung geschickt. Zwar die richtige Straße, aber wenn die Hausnummer nicht richtig erkannt wird, kann das in L.A. einen Unterschied zwischen Ehingen und Erbach machen.

Jetzt haben wir aber wenigstens auf dem Weg in die Studios dieses leckere Danny’s Restaurant gefunden und vergnügen uns jetzt mit einem leckeren Toast mit Bacon Eggs und Zwiebeln. Kalorien pur für einen anstrengenden Tag.

Der amerikanische Kaffee kann einem übrigens die Fußnägel hochkrempeln. Sarah verzieht gerade das Gesicht nachdem sie ihren 2$ Free-Refill Coffee runtergewürgt hat 😉

Wir gehen jetzt unser Essen genießen – wir melden uns hoffentlich morgen Abend wieder.
Gruß an die Heimat
Thomas und Sarah

USA 2010 – Tag 1: Abflug/Ankunft und die Suche nach WiFi

Amerika, das Land der unbegrenzten Moeglichkeiten und freiem WLAN an jedem Eck. Freies WLAN an jedem Eck? Ueberall, nur nicht in unserem sogenannten 4 Sterne Hotel. Die wollen sich naemlich fuer einen Tag WLAN 12$ (vermutlich sogar noch ohne Tax) goennen. Irgendjemand muss ja diesen50er Jahre Bau finanzieren.

Unser teuflischer Plan euch alle ueber die taeglichen Schritte zu informieren muss also leider 2 TageVerzoegerung in Kauf nehmen.Wir haben uebrigens keine 12$ gezahlt um diesen Beitrag zu verfassen – in diesem schoenen Land kann naemlich jeder einfach in die oeffentliche Bibliothek gehen, sich kostenlos einen temporaeren Pass anlegen lassen und dann darf jedermann taeglich 1-1,5 Stunden kostenlos surfen. Absolut unkompliziert und super freundlich das Ganze.

Wenn wir in einem vernuenftigen Motel mit Kaefern und freiem WLAN landen, werden wir ein paar Worte ueber den Zeitraum des Hinfluges bis hin zur oeffentlichen Bibliothek verlieren, aber jetzt muessen wir noch schnell los um den Strand von Santa Monica zu besichtigen – die Parkgebuehren im Parkhaus hier sind fuer meinen geizigen Geschmack eine Beleidigung.

Bis dahin nur ein paar Stichworte zu unserer bisherigen Reiseerfahrung: Gestank im Flugzeug, chaotische Fahrten, ein leckerer Ford Escalade mit Lederausstattung und 18.000 Meilen aufm Tacho und wie erhofft sieht tatsaechlich alles aus wie im Fernsehen. Sogar ein paar Feuerwehrfahrzeuge haben uns gleich in Hollywoodfeeling versetzt. Die Leute wirken jetzt bisher alle super freundlich – zumindest soweit wir alles verstanden haben 😉 Mein Englisch habe ich zumindest ueberschaetzt… aber man traut sich am Anfang auch noch nicht so richtig an Konversationen ran sondern versucht mit hoehlenmenschartigen Stichwortgrunzern an das Ziel zu kommen.

Lustige Info am Rande: Waehrend wir das hier zusammentippen laufen so Bibliothekscops herum – richtig in Uniform und Funkgeraet im Stil von „Alpha One an Eagle Two – der Vogel ist im Nest, ich wiederhole – der Vogel ist im Nest“ 😀 Sicher fuehlen wir uns also auch.

Gruss an alle Zuhause

Uns geht es also gut wir freuen uns schon auf die naechsten Erlebnisse – morgen machen wir Hollywood und die Warner Brothers Studios unsicher.

Ach Handy haben wir zwar, aber jeder Anruf kostet ein Schweine Geld (Schweinegeld, Schweine Geld, Ferkelgeld – wir streiten uns gerade wie man das schreibt, aber jeder wird schon wissen was gemeint ist) – wir bleiben also beim Plan uns moeglichst oft ueber das glorreiche Internet zu melden. Morgen klappts vielleicht nicht, aber dann hoffentlich uebermorgen.

 

Thomas und Sarah – Reisende auf der Suche nach den Knubbelkeksen